Die Obere Au wird als Naherholungsgebiet aufgewertet. Im Bild das geplante Boccia-Haus

FAQ

Kann sich die Stadt diese hohen Investitionen überhaupt leisten?

In Erkenntnis früherer Abstimmungen zu den Sportanlagen haben wir uns von den Erkenntnissen leiten lassen:

  • Abstimmung auf den Gesamtstadthaushalt - keine Steuererhöhung
  • Übereinstimmung mit allen Sportanlagen-Nutzerinteressen erzielen
  • Gesamtkonzeptionell planen, aber modulartige Umsetzung von Teilprojekten ermöglichen
  • Vom Grundsatz leiten lassen: "Bedürfnisgerecht das Notwendige realisieren - kein Wunschkonzert"

Das wirtschaftliche Umfeld ist im Moment gut und die Stadt Chur erzielt seit Jahren gute Jahresergebnisse, so dass die langfristigen Schulden dadurch abgebaut werden konnten. Gleichzeitig befinden wir uns nach wie vor in einem für Investitionen günstigen Zinsumfeld. Aus dieser Sicht ist es jetzt sicher der richtige Zeitpunkt, diese Investitionen zu tätigen.

Warum macht man für die Leichtathletik nichts?

Grundsätzlich wurden die sportlichen Nutzerbedürfnisse umfassend aufgenommen. Es hat sich aber rasch gezeigt, dass auf dem räumlich begrenzten Areal auf der Oberen Au sich nicht alle Bedürfnisse/Vorhaben realisieren lassen. Mit den auf der Oberen Au bereits positionierten Sportanlagen (Rasen-, Eis- und Bädersport), des Eventareals (Knie, Messegelände, usw.) und den Parkierungsanlagen wird mit dem notwendigen Ausbau der Infrastrukturen das verfügbare Areal vollkommen ausgeschöpft.
Dies führte dazu, dass für die Leichtathletik- und Unihockeyinfrastrukturen anderweitige Standortlösungen in Betracht gezogen werden. So prüft zurzeit die Stadt in Übereinkunft mit der Gemeinde Landquart den Ausbau der Leichtathletikanlage Landquart, weil sich auf Stadtgebiet keine bedürfnisgerechte und zeitlich realisierbare Standortlösung abzeichnet.

Was passiert mit den Reitern?

Trotz intensiver Lösungssuche wird die Reithalle Chur AG bis zum Auslaufen des Baurechts im Jahr 2023 auf der Oberen Au verbleiben. Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit der Reithalle Chur AG hat der Gemeinderat am 16. Mai 2019 einer Ausschreibung für den Betrieb einer neuen Reithalle am Standort Untere Au zugestimmt.

Botschaft Reithalle (PDF)

Ich habe den Eindruck, der Fussball werde bevorzugt!

Bezogen auf die Bedürfnisse der Rasensportinfrastrukturanlagen wurden sehr detaillierte Abklärungen getroffen. Nebst den Bedürfnissen der Sportvereine wurden auch die Anliegen des Schulsports einbezogen, Quervergleiche mit ähnlichen Schweizer Städten angestellt und die Normauflagen (Homologierung) in den Umfang der Infrastrukturausbauten geprüft. Der Bedarf von 12 bis 13 Fussballspielfeldern ist ausgewiesen. In einem Vorentscheid haben der Stadt- und Gemeinderat der Planung von 8 Rasenspielfeldern zugestimmt. In deren Nutzung werden nebst dem Fussball auch Football einbezogen. Weil 3 Spielfelder als Kunstrasenplätze ausgestattet werden, lässt sich das Bedarfsmanko zum grösseren Teil infolge intensiverer Nutzungsmöglichkeit kompensieren.

Brauchen wir ein zusätzliches überdachtes Eisfeld? Wir haben ja das Hallenstadion!

Die Eisinfrastrukturen reichen für Eishockey und Eislauf bei Weitem nicht aus. Städtische Hockeyspieler und Eisläufer/-innen müssen oft auf andere Eisinfrastrukturen zurückgreifen, was für die Sporttreibenden unzumutbare Kosten verursacht. Zudem entspricht das offene Eisfeld auf der Oberen Au, neben dem Hallenbad, nicht mehr den gesetzlich geregelten ökologischen Vorschriften und muss gemäss Verfügung in Kürze abgebrochen werden (Ammoniakproblematik).
Der Bau einer geschlossenen Eistrainingshalle ist Voraussetzung, um den Spielbetrieb über rund 10 Monate im Jahr in Folge der klimatischen Bedingungen zu gewährleisten.


Haben Sie noch Fragen, die hier nicht aufgeführt sind? Dann kontaktieren Sie uns, wir werden Ihre Fragen gerne beantworten und unsere FAQ entsprechend ergänzen.